Dienstag, 30. November 2010

Online-Präsenz österreichischer Parteien - Teil 4: Die Grünen

Diesmal analysiere ich die digitale Präsenz der „grünen“ Partei.

Auf der Homepage der Partei [1] findet man gleich Links zu den bekanntesten Netzwerken. Neben facebook sind auch flickr, myspace, youtube und twitter vertreten. Die Links sind recht gut im Header der Webseite positioniert und wiederholen sich, dem Design angepasst, im Footer der Seite. Dadurch sind die Links auch auf jeder Unterseite schnell auffindbar.

Ebenfalls gleich aufgefallen ist mir eine Aktion namens „PVC Ade“, die gleich auf der Startseite verlinkt ist und auf das Facebook-Profil von Christiane Brunner verlinkt. Es geht darum, dass Frau Brunner 30 Tage ohne Plastik verbringt – meiner Meinung nach eine sehr gute Idee und perfekt für die Promotion einer facebook-Seite. Leider sieht man auf ihrer facebook-Seite außer dem geänderten Profilbild nicht viel von der Aktion und die Einträge sind nicht klar dem Thema gewidmet. Zusätzlich war der Blog von Christiane Brunner offline und so konnte ich nicht sehen, ob die Aktion dort besser präsentiert wird. Dies klingt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber während so einer Aktion DARF die Seite nicht offline sein!

Next up: Die offizielle facebook-Seite. Auch die Seite der Grünen auf facebook wechselt zwischen verschiedenen Einträgen (Bildern, Kurztexten, Links und Videos) ab und es gibt im Durchschnitt ca. einmal pro Tag etwas Neues. Im Vergleich zu anderen Parteien scheint weniger „gepostet“ zu werden, allerdings gibt es zu jedem Eintrag ein paar Kommentare und meistens mehr als 5 Personen, die das „mögen“ (like).
Eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist: Der Link auf der Homepage der Grünen führt auf die Fotos-Seite und nicht auf die Pinnwand der Partei. [2]
Betreffend facebook scheint sich die Partei sehr zu bemühen. Bei jedem Eintrag gelangt man durch einen Klick auf den Autor zu ihrem/seinem Kurzprofil und wenn die betreffende Person ein eigenes facebook-Profil hat, ist dieses auch dort verlinkt. Was allerdings fehlt, sind die oft vertretenen Share-Links, um einen Eintrag auf facebook & co weiterzuempfehlen.

Wie bereits erwähnt wird auch youtube verwendet. Hier ist die Partei mit derzeit 137 Uploads und 229 Subscribern vertreten. Erwähnenswert ist auch die gute Verlinkung der verwendeten Seiten untereinander. Man gelangt von der Homepage der Partei zu facebook, von facebook zu youtube und auch wieder zurück.

Auch diese Partei schlägt sich gut im Rennen der Online-Präsenz, allerdings fehlt es noch ein wenig an Finesse um zB das volle Potenzial von Aktionen wie „PVC Ade“ und sozialen Netzwerken auszunützen.

[1] Die Grünen-Homepage: http://www.gruene.at/
[2] facebook: http://www.facebook.com/diegruenen
[3] Microsite für Jugendliche: http://dagehtwas.at/

Sonntag, 28. November 2010

Ist die Utopie von Brecht Realität geworden?

Bertolt Brecht war ein einflussreicher deutscher Dramatikerk und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Er hatte für die damalige Zeit (1927 - 1932) die utopische Vorstellung, den Rundfunk von einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln:
„Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.Der Hörfunk könnte den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
 Wenn man die heutigen Kommunikationsplattformen im World Wide Web betrachtet hat es den anschein, als wäre die Utopie zur Wirklichkeit geworden. Betrachtet man Web 2.0 Plattformen besteht neben dem fortschreitenden technischen Aspekten der gesellschaftliche Aspekt, der einen Mehrwert durch Partizipation der User mit sich bringt.


Web 2.0 & Politische Kommunikation

Samstag, 20. November 2010

Online-Präsenz österreichischer Parteien - Teil 3: ÖVP

Diese Woche werde ich mich mit der österreichischen Volkspartei befassen und als Einstiegspunkt verwende ich http://www.oevp.at.

Direkt auf der Homepage der Webseite sind – ähnlich wie bei der Strache-Seite – Links zu den sozialen Medien youtube, flickr, facebook, sowie ein eigener ÖVP-Blog zu finden.

Der youtube-Kanal ist vom Design her auf die Webseite angepasst und anhand der letzten Videoeinträge konnte ich ungefähr die Frequenz neuer Videos einschätzen (ungefähr 4 pro Woche). Die Videos umfassen fast ausschließlich Interviews und kurze Nachrichtenausschnitte. [2]
Auch flickr scheint von der Partei recht intensiv eingesetzt zu werden.
Auf der facebook-Fanseite tut sich regelmäßig etwas. Täglich werden zwischen einer und ungefähr 5 Neuigkeiten gepostet, die aus einem guten Mix aus Fotos, Texten, Links und Videos bestehen. Die Nachrichten drehen sich nur um Politik, also keine „Nach einem anstrengenden Tag höre ich…“-Einträge a la HC Strache.
Sehr interessant fand ich die Einträge mit den Ergebnissen der Gemeinderatswahl in Wien: Kurz und pregnant, genau wie es sich für diese Medien gehört. [3]

Zwar ist twitter nicht auf der Startseite der ÖVP verlinkt, aber bei facebook findet man einige Verlinkungen zu http://twitter.com/oevppk, wo die Partei immer wieder „live“ von verschiedensten Events twittert.

Für die Welt außerhalb von facebook betreibt die ÖVP ein paar Blogs, die auch sehr regelmäßig mit neuem Inhalt versehen werden. Der Blog von Dr. Reinhold Lopatka verzeichnet in diesem Jahr (Januar bis Oktober) durchschnittlich 19 Einträge pro Monat. Hier schreibt Herr Lopatka über allerhand und hält auch ab und zu Events wie einen „Klubabend beim Pfarrwirt“ fest.
Alles in allem geht auch die ÖVP meiner Meinung nach sehr gut mit den neuen Medien um. Ein Punkt den sie vielleicht noch verbessern könnten ist die Spannung der facebook-Seite. Nachdem hauptsächlich Junge Leute „Fans“ auf dieser Plattform sind, muss die PR-Abteilung dafür sorgen, dass die Nachrichten wirklich gern gelesen werden und nicht komplett ignoriert werden. Sonst ist das Ganze vergebene Liebesmühe.

Zum Abschluss ein Detail, das mir sofort aufgefallen ist: Die Webseite der ÖVP, sowie alle weiteren Auftritte sind in blau gehalten.

[1] ÖVP-Webseite: http://www.oevp.at
[2] Youtube-Channel: http://www.youtube.com/oevpvideos
[3] facebook: http://www.facebook.com/Volkspartei
[4] Blog von Dr. Lopatka: http://blogs.oevp.at/blogs/lopatka/

Montag, 15. November 2010

3 Mindblowing Online Tactics that took Obama to the White House

5th November ’08 was a historical day for the U.S & the world for more than one reason.
First, it was the election of the first ever African-American President, Barack Hussain Obama.
Second, and perhaps a bigger change over the long term was the crowning of the Internet as the king of all political media. It marked the end of an era of television that started with John F. Kennedy & the beginning of the Internet Presidency.
Barack Obama - online marketing
1. Online Fund raising: With the great number of people online, there was a huge opportunity for funds to be raised on the net. The Obama team recognized this and realized that it would be easier for people to make donations online and with a sum of money they would be comfortable with. This strategy appealed to many and resulted in 94% of the funds coming in sums of $200 & less. A million little donors became the way forward.
This way, the Obama campaign was not dependent on a few rich people who would donate only to get some influence in the government. But instead,successfully reached out to the common man through the Internet, which helped them raise a little overa whopping $600 million in contributions, which poured in from over 3 million donors.
2. Building an Army of Volunteers Online: According to sources, www.myBarackObama.com chalked up some 1.5 million volunteer accounts. For instance, everyone who wanted to get into the 75,000-strong rally in Portland & Oregon, had to provide an e-mail address. By the time they came home from the event, an e-mail was waiting for them, asking them for funds or for referrals to other friends and encouraging them to form “affinity groups” to spread the network wider & wider. This transformed its http://www.my.barackobama.com website into a great social networking zone.
3. Using the Social Media: Obama has a personal group on every social media site like Facebook, MySpace, Twitter, Digg, Youtube, LinkedIn, Flickr… the list goes on. The Obama team did not leave any stone unturned in their social media marketing. There is a personal Obama page on all these sites complete with his personal information, pictures, personal notes, events, the works. There were plenty of videos as well put up on YouTube and other video sharing sites.
This effort got him 14.5 million hours of views on YouTube, 3,918,613 supporters on Facebook & 123,000 followers on Twitterto name a few.
The end result was the carving of the brand OBAMA, one which was more than successful and which will step in to power on this day, 20th January ’09. In this unconventional & unprecedented election campaign Obama managed to save around $46 million USD.


January 21st, 2009

http://www.socialpeel.com/2009/01/21/3-mindblowing-online-tactics-that-took-obama-to-the-white-house/

Top 15 political social networking sites

Top 15 political social networking sites:

Interestingly enough, the internet has become more and more of a prominent player in helping us decide who we like, fund-raising, and obviously campaigning. Here are the top 15 US political social networking sites in no particular order:

Essembly
essembly is a free, non-partisan social network that allows politically interested individuals to connect with one another, engage in constructive discussion, and organize to take action.

Election2008 TV
Looks like a social networking site, feels like a social networking site, but kind of an odd name..

20DC
20DC is the first step in the future of politics. The way we elect candidates, organize action, disperse information and even fundraise is changing as fast as Internet technology develops. 20DC has a vast array of features that allow for political discussion and organization

Connect2elect
Connect2Elect is an independent, unbiased matching service that uses some of the coolest technology on the Web to give citizens the power to navigate through the oftentimes confusing process of selecting the best candidate for the most important job in America.

RedBlueAmerica
RedblueAmerica.com is a place where people can find out how people with differing views from their own think. It is a place where they can test their thinking against the best thinking on the other side. It is a place where they can stay current – where they can find fodder for today’s equivalent of water cooler conversations – knowing that they’re getting the whole story. It is a place where they can talk with people who think differently, people who want to engage in a civil conversation about the issues. It is a place where they can share their thoughts, a place for thoughtful dialogue

Politweets
Political twitter

Adonkeyandanelephantwalkintoabar
Probably the best name of the bunch, A Donkey and an Elephant is a social tool and political aggregator for folks into politics and activism from all political spectrums. Connect with other activists in your area and find like-minded groups and events! A great way to keep on top of what’s going on in your area.

Policosmos
a nonpartisan network designed to bring citizens, candidates and elected politicians together in an online community.

Mondoglobo
Interesting name as well, All political change starts with defiance of some authority, some established power structure that does not want to be weakened or eliminated. We are reminding concerned citizens of this simple fact, and bringing non-authoritarians together

TakePartLocks up my pc with some sort of quicktime error, so use at your own risk.

techPresident
”It is time to find out who can actually claim to be the country’s first TechPresident.”

Rockthevote
Rock the Vote is a non-profit, non-partisan organization, founded in 1990 in response to a wave of attacks on freedom of speech and artistic expression. Rock the Vote engages youth in the political process by incorporating the entertainment community and youth culture into its activities. From actors to musicians, comedians to athletes, Rock the Vote harnesses cutting-edge trends and pop culture to make political participation cool.

Ifimpresident
wel-kuh m] ifimpresident.com (iip for short) is a network that lets your share your political views. [iip nooz] news from established sources presents you with stories to comment/reply to. [iip dis-cus-sions] discussions allow you to create a post, and dialogue with others from the community. [iip pol-uh-sees] policies let users establish their views on some topic, and see how many people agree. [iip e-lek-shun] the 08′ election keeps you updated on news stories from the upcoming election. [iip pro-fayle] your profile provides you with updates of you and your friends actions, to keep the dialogue going.

Lastly Im going to combine Facebook and Myspace into 2. Though they are not niche based, they are still 2 very powerful social networking tools used by the candidates in their efforts to connect with voters.

Are there any social networks geared towards or for the voters that I’m missing? Candidate based social networks do not count, though I’m sure some are equally as powerful at convincing voters that their way is the right way, as the above mentioned are at enlightening poltically minded, socially conscious voters. We shall soon see.


http://directmarketingobservations.com/2008/02/18/the-top-15-political-social-networking-sites/

Freitag, 12. November 2010

Transparente Demokratie für mehr Glaubwürdigkeit?

Maß an Öffentlichkeit massiv erhöhen und die Möglichkeiten des Internets besser nutzen und die begrenzten Kapazitäten, etwa von Printmedien, kompensieren.

Dem Vorwurf der so genannten "Hinterzimmerpolitik" könnten man mit einfachen Mitteln entgegen treten. Durch das wandelnde Politikinteresse der Bürger wäre Partizipation und Dialog, im Vorfeld politischer Entscheidungen,  mit Hilfe von Social Networks ein Weg für eine transparentere Demokratie.

Im Sinne dieser neuen Offenheit und Transparenz würde sich natürlich auch die Rolle des Politikers ändern. Ähnlich eines "Community-Managers" könnten Politiker anstehende Entscheidungen moderieren und die Entscheidungsfindung auf diesem Weg mit Hilfe der Web 2.0 Technologien verstärkt der breiten Masse zugänglich machen.



Politik als Social Network? - Die “transparente Demokratie” als Ausweg aus der Politikkrise

Donnerstag, 11. November 2010

Politik online geht nicht ohne Social Media

 Laut einer Studie kann Politik im World Wide Web nur dann funktionieren, wenn es nicht in Social Networks eingebunden ist.

Demzufolge ist der Grad der Einbindung letztendlich der Garant für den Erfolg. Jedoch bedeutet dies nicht gleich, dass jede Partei die aktiv Soziale Netzwerke benutzt auch von Erfolgen durch neue Wählerstimmen sprechen kann. Als Beispiel dazu dient die Online-Wahlkampfkampagne von Präsident Obama (USA). Seine Online Aktivitäten im Sinne des Wahlkampfes standen im Zentrum der Kommunikation und waren daher stark an das Web 2.0 gebunden.

Vergleichend zu seinen Mitbewerbern hingegen, welche die selben Netzwerke nutzen, konnte er die neuen Informationskanäle am besten nutzen. Natürlich gewann Obama letztlich auch, weil er deutlich mehr Menschen erreichen konnte als seine Mitbewerber, aber auch aus dem entscheidenden Grund, dass nicht nur quantitive Aktivität sondern auch qualitative Aktivität für die angesprochenen Zielgruppen entscheidend war.


Politik, Internet und Social Network Marketing

Social Web als Chance für demokratische Revolution?

Ein kraftvolles globales Gespräch hat begonnen. Über das Internet entdecken und gestalten die Menschen neue Wege, um relevantes Wissen mit rasender Geschwindigkeit auszutauschen. Als direktes Resultat werden die Märkte intelligenter - und sie werden schneller intelligent als die meisten Unternehmen.

Dies gilt jedoch nicht nur für Unternehmen, sondern auch die Politik ist gefordert, mit dem neuen Trend zu gehen und den Aufsprung auf den "Zug - Web 2.0" nicht zu versäumen. Das Social Web bietet die nämlich die Möglichkeit, die Kluft der politischen Willensbildung des Volkes und deren Artikulation durch Partein wieder zu schließen. Es wäre eine denkbare Regeneration des politischen Systems durch eine technisch gestützte Kultur möglich, so dass hier eine Quelle der Regeneration entstehen könnte.

Defizite wie mangelnde Transparenz, Mitwirkungsmöglichkeit und Glaubwürdigkeit könnten durch direkten Diskurs langfristig verbessert werden.

Diese quasi monopolistische Stellung der Parteien hat zu einer Systemblindheit gegenüber dem Wähler geführt. Der spürt das und wendet sich ab, bzw. sucht sich eine Artikulationsmöglichkeit, wo seine Stimme, seine Aktion Gewicht hat und über Wahltermine hinaus behält.

Natürlich wird sich das Parteiensystem nur dann als lernfähig erweisen, wenn offene Dialogformen im Web 2.0 einen entscheidenden Vorteil im Rennen um Wähleranteile versprechen.



Wie das Social Web die Politik verändern könnte

Montag, 8. November 2010

Online-Präsenz österreichischer Parteien - Teil 2

Wie bereits in meinem letzten Eintrag angekündigt, werde ich diesmal die Online-Präsenz anderer österreichischer Parteien analysieren.

Diese Woche: Die SPÖ

Auf der Homepage [1] der sozialdemokratischen Partei Österreichs prangt kein großes Facebook-Banner, aber durch einen Klick auf „Unser Netz“ gelangt man zu einer Linkliste von Partnerseiten und Onlineprojekten. Hier zeigt sich auch schnell, wieso eine SPÖ-Facebook-Seite nicht Teil der Hauptnavigation ist. Die SPÖ betreibt nämlich ihr eigenes soziales Netzwerk: redbook.at

Redbook.at ist – wie facebook – sehr schlicht gehalten, doch kann man sich nicht einfach anmelden, sondern man muss sich auf eine Warteliste setzen lassen. Der offensichtliche Vorteil daraus ist ein Hauch von Exklusivität, denn nicht jeder kann beitreten. Es gibt zwei Möglichkeiten zum Beitritt: Entweder man wird von bereits bestehenden Usern eingeladen, oder man trägt sich auf die Warteliste ein.
Nachteilig ist allerdings, das die Nachrichten und Updates der Partei auch nur diese exklusive Teilmenge der Österreicher erreicht und dadurch das Potenzial, durch häufige Updates neue Wähler zu gewinnen, sehr beschränkt ist.
Die Seite wirkt sehr aufgeräumt, nicht nur einfach zusammengestückelt und der erste Eindruck ist gut. Leider konnte ich keine Auskunft über die aktuelle Benutzeranzahl finden. Durch eine Google-Suche bin ich allerdings auf einen blog auf redbook.at gestoßen, der mir einen ungefähren Überblick über die Aktivitäten auf der Seite gegeben hat. Jürgen Wutzlhofer – ein „Blogger“ auf redbook.at – hat von August bis Oktober durchschnittlich ungefähr zwei Beiträge pro Woche veröffentlicht. Seltsamerweise hat in den letzten zwei Wochen keine Aktivität stattgefunden [2].

Interessant sind auch die Lieder und Videotipps auf der „Unser Netz“-Seite der Partei, auf denen sie „Sozialdemokratische Musik - Linke Lieder“ und Videos von verschiedenen Quellen verlinken. Die Videos betreffen nicht nur die Partei selbst, sondern politischen Themen weltweit.

Aber auch die SPÖ lässt Facebook natürlich nicht ganz links liegen. Jeder Artikel auf der Webseite enthält einen „Teilen“-Link, mit dem Leser die Neuigkeiten sofort auf Facebook veröffentlichen können.

Und nachdem ich das letzte Mal nicht die Partei-Seite sondern die eines Politikers analysiert habe, hier noch ein Blick auf die Homepage des Parteivorsitzenden Werner Faymann [3]. Auch hier „fehlt“ der Facebook-Banner, aber seltsamerweise ist auch keine redbook-Seite verlinkt. Die verwendeten Portale sind youtube und flickr, wobei die meisten Videos unter dem Namen rotbewegt und nicht unter wernerfaymann veröffentlicht wurden.

[1] Homepage der SPÖ
[2] Blog von Jürgen Wutzlhofer
[3] Homepage von Werner Faymann