Ein kraftvolles globales Gespräch hat begonnen. Über das Internet entdecken und gestalten die Menschen neue Wege, um relevantes Wissen mit rasender Geschwindigkeit auszutauschen. Als direktes Resultat werden die Märkte intelligenter - und sie werden schneller intelligent als die meisten Unternehmen.
Dies gilt jedoch nicht nur für Unternehmen, sondern auch die Politik ist gefordert, mit dem neuen Trend zu gehen und den Aufsprung auf den "Zug - Web 2.0" nicht zu versäumen. Das Social Web bietet die nämlich die Möglichkeit, die Kluft der politischen Willensbildung des Volkes und deren Artikulation durch Partein wieder zu schließen. Es wäre eine denkbare Regeneration des politischen Systems durch eine technisch gestützte Kultur möglich, so dass hier eine Quelle der Regeneration entstehen könnte.
Defizite wie mangelnde Transparenz, Mitwirkungsmöglichkeit und Glaubwürdigkeit könnten durch direkten Diskurs langfristig verbessert werden.
Defizite wie mangelnde Transparenz, Mitwirkungsmöglichkeit und Glaubwürdigkeit könnten durch direkten Diskurs langfristig verbessert werden.
Diese quasi monopolistische Stellung der Parteien hat zu einer Systemblindheit gegenüber dem Wähler geführt. Der spürt das und wendet sich ab, bzw. sucht sich eine Artikulationsmöglichkeit, wo seine Stimme, seine Aktion Gewicht hat und über Wahltermine hinaus behält.
Natürlich wird sich das Parteiensystem nur dann als lernfähig erweisen, wenn offene Dialogformen im Web 2.0 einen entscheidenden Vorteil im Rennen um Wähleranteile versprechen.
Wie das Social Web die Politik verändern könnte
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